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Theater SPEKTRUM

Ansprechpartner

Rita Knollmann
Leitung
mghkvtoel.brk.de

Tel. 08041/7933588

Fax 08041/7933587

Klosterweg 2
83646 Bad Tölz

Bürozeiten
Montag bis Donnerstag
9:00-12:00 Uhr und
13:00-17:00 Uhr
Freitag 09:00-12:00 Uhr

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Über ein Jahr lang haben Einheimische vom Mai 2016 bis Februar 2017 mit und ohne Migrationshintergrund und Flüchtlinge zusammen mit dem Regisseur, Drama- und Theatertherapeuten Matthias Eberth gemeinsam ein Theaterstück erarbeitet:

  سرحي – Theater – theater - театър Verschiedene Sprachen und doch das Eine – Theater!

Die Integration von unseren ausländischen Mitbürgern war von Anfang an ein Anliegen unserer Arbeit. Bisher sind wir eher konventionelle Wege gegangen: Krabbelgruppen, Deutschunterricht, Hausaufgabenbetreuung, Familienbegleitungen … Mit dem Blick über den berühmten Tellerrand hinaus gedacht, entstand dann die Idee, Integration doch mal anders zu versuchen. Ganz anders, über das Theaterspielen. Auch hier nicht die klassische Weise, sondern über theaterpädagogische Ansätze individuell herauszuarbeiten, wie es denn den verschiedenen Bevölkerungsgruppe so miteinander geht – wo sind Grenzen, wie kann das Miteinander denn funktionieren, wo sind wir uns denn trotz aller Verschiedenheit im Grunde sehr ähnlich. Erste Gedankenspiele nahmen Gestalt an. Mit Matthias Eberth wurde ein renommierter Theaterpädagoge angefragt, interessierte Mitspieler fanden sich ganz schnell. Jetzt fehlte „nur“ noch das notwendige finanzielle Polster. Neben einigen sehr offenen und hilfsbereiten Partnern ermöglichte vor allem die finanzielle Unterstützung im Rahmen „Zusammenhalt stärken – Integration fördern“ durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration die Umsetzung. Die Mitspieler kamen aus den unterschiedlichsten Lebenszusammenhängen, jung - älter, Frauen - Männer, Einheimische - Fremde.

Was diese Zeit im SPEKTRUM mit ihnen gemacht hat wurde in einem Heft zusammengefasst. Nach langen Probenwochen durfte sich das Publikum dann Anfang Februar darauf freuen, mit den Schauspielern gemeinsam Blicke auf uns als Gesellschaft werfen.

Die in den Probenwochen entstandenen 30 Alltagsszenen waren wie Blitzlichter, die unsere Gesellschaft in all ihren Facetten widerspiegelten, unser Zusammenleben miteinander und unser Zusammenleben mit Fremden, es ging um Einsamkeit, um unsere Träume und Hoffnungen, unsere Probleme und unsere Freuden.

"Integration entsteht durch gemeinsames Tun", so ein Teilnehmer und "Die Sprache der Anderen verstehen, ob sie nun die gleiche oder eine fremde Sprache sprechen", sind wesentliche Ankerpunkte

Pressestimmen zum Nachlesen:
Süddeutsche Zeitung: "Aus dem Leben auf die Bühne"
Tölzer Kurier: "Zwischen Heimweh und Heiterkeit"
Gelbes Blatt: "Heilsame Retrospektive"
Kulturvisionen: "Reifeprozess durch Begegnungen"